Montag, 12. September 2011

La playa y botellón- Lo mejor!





Der Italiener im weißen Hemd fliegt morgen nach einem Jahr Eramus wieder zurück nach Italien und feierte am Strand seinen Abschied


Schöööööner Tag am Strand - disfrutando de la vida!

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henri ist aus Deutschland und arbeitet auch hier in Valencia für 9 Monate


Sonntag, 11. September 2011

Los toros en Rafelbunyol

Die meisten von euch wissen wahrscheinlich, dass der Stierkampf hier in Spanien eine besondere Tradition hat. Auch in Valencia gibt es zu gewissen Anlässen Stierkämpfe (en las "Fallas" zB.), obwohl das Volk dieser Tradition eher zweigeteilt gegenübersteht und auch in der Regierung Valencias über eine Abschaffung diskutiert wird. Neben den Stierkämpfen, gibt es aber auch etwas Ähnliches, das vor allem in den pueblos Spaniens sehr häufig stattfindet: "Los toros en la Calle".
Dabei wird ein Toro in einem abgegrenzten Bereich freigelassen und die Menschen laufen dann mit ihm mit, bzw von ihm weg, oder verstecken sich hinter den "Eisenkäfigen", falls der Toro wütend wird und jemanden anfällt. Es ist ziemlich gefährlich, wenn man nicht aufpasst und das Problem ist auch oft, dass die Menschen (zu) viel trinken und dann die Hemmungen abfallen und sie ihr Leben durch Leichtsinnigkeit aufs Spiel setzen.
Ich war gestern in einem Nachbarort namens Rafelbunyol bei den Toros en la calle dabei und hab auch ein paar Fotos gemacht, damit ihr euch vorstellen könnt, wie so etwas abläuft! ;-)

Wichtig: Hier leidet der Stier nicht, da er das Feuer an den Hörnern nicht spürt. Er wird jedoch von den Menschen provoziert und somit aggressiv!





Auch, wenn ich überhaupt kein Fan von Corridas bin, war's trotzdem mal eine interessante Erfahrung! :)



leider eine schlechte Bildqualität, aber hier seht ihr die Eisenkäfige, in die die Menschen laufen, wenn der Toro kommt!


Donnerstag, 8. September 2011

08.09., PICANYA "Virgen de Montserrat"

Heute findet in Picanya (der Vorort von Valencia, in dem ich wohne) der Tag der Patronin, la "Virgen de Montserrat", statt
Für die Bevölkerung hier ist das ein Feiertag, an dem alles schließt und am abend wird dann mit einer Tanzeinlage und einem Umzug mit Kapelle und Kerzen gemeinsam zelebriert!
Die Interessierten unter euch können hier gerne nachlesen:
http://es.wikipedia.org/wiki/Virgen_de_Montserrat#Picanya_.28Valencia.2C_Espa.C3.B1a.29

Tanzeinlage vor meinem Haus in traditionellen Falleras
Der Umzug


Es ist in en letzten Tagen eigentlich nicht viel Spektakuläres passiert. Hab wieder einige Leute kennengelernt, darunter ein 90-jähriger Mann mit Gehstock, der mich immer beobachtet, mich im Park besucht und mir anbietet, dass ich doch bei ihm schlafen könnte, weil er so einsam ist. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich es gruselig oder witzig finden soll! ;-)

Und ich hab M-Klässler unserer (Ex-)Schule (darunter Benedikt Viertauer, Raphael Aichinger, Lorenz Holzer, Andi Aichinger uvm.) am Strand getroffen! War ziemlich lustig, als ich nichtsahnend  an einem Haufen junger Menschen vorbeigehe und plötzlich höre: "Jo des is so a Gebäude, ähnlich wies Passage in Linz!!"
Hab mich echt gefreut und werd morgen mit ihnen noch das "Barrio del Carmen" unsicher machen!


Noch ein paar schöne Momente der letzten Tage:


LACHFLASH mit den 2 beim Hula-hoop :D
tati, haz me una foto!

hmmm... HORXATA-What else?
Bis bald! :)

Ich hoffe, euch gehts allen gut!

Montag, 5. September 2011

La Ciudad de las Artes y de las Ciencias y finalmente: LA PLAYA DE LA MALVARROSA!

Hier noch ein paar Eindrücke der 8 stündigen Sightseeing- Tour gestern abend:

in Valencia gibt es eine Heladeria mit den BESTEN Eissorten- von Mojito bis Paella und Boquerones (Sardellen) alles dabei!


In der Stierkampfarena
La Ciudad de las Ciencias
Markt am Strand

la Catédral von innen. Hinter diesen 6 Bildern befinden sich noch weitere 6 Bilder!


Beeindruckende Architektur!


The rain in spain stays mainly in the plain?

so, es gibt wieder ein bisschen was zu erzählen. Am Freitag hat es leider am Nachmittag (wieder mal) zu regnen begonnen und deshalb fuhr ich diesmal nicht mit dem Fahrrad sondern mit der Metro nach Torrent. Wie die Tage zuvor, setzte ich mich auch an diesem Tag wieder in mein Stammlokal "la minibar.es" und unterhielt mich gemütlich mit Jesús und Sophie, als ich plötzlich mit Cristobal, einem Valencianer ins Gespräch kam. Wir quatschten ein bisschen und nach einiger Zeit ergab es sich dann, dass wir uns am Samstag, also gestern, im Zentrum der Stadt trafen um uns die schönsten und wichtigsten Orte Valencias gemeinsam anzusehen.
Dazu gehören natürlich "la catédral" , "la miguelete", "el ayuntamiento", "la plaza de torros", "el barrio del carmen" (sowas wie die Linzer Altstadt nur viel größer und besser), gute Tapas und Salsabars und noch viel, viel mehr!
Es war wirklich ein gemütlicher Nachmittag, den wir dann mit einer erfrischenden Horxata am Plaza de la virgen ausklingen ließen.
Plaza de la Virgen
Tobal :)
Valencia
La Miguelete y la Catédral

höchstes Gebäude Valencias (weiß) und dahinter der Hafen



Um ca 21:00 Uhr war ich daheim, duschte mich und fuhr dann um 22:00 schon wieder in die Stadt, da ich mich um 22:30 mit ein paar Leuten bei einer Haltestelle namens AMISTAT treffen sollte. Doch ich habe es wieder mal geschafft mich zu verfahren und musste dann von einer anderen Haltestelle, bereits 10 min verspätet abgeholt werden. Aber nachdem Spanier eh nicht so viel Wert auf Pünktlichkeit legen, war das halb so wild.  Die anderen kamen so ca um 22:45 und dann gingen wir gemeinsam in eine Tapas-Bar, um dort abend zu essen. Hab meine Lieblingstapas gefunden: Puntillas!
Zwei von den Spaniern haben sich richtig ins Zeug gelegt, mir die wichtigsten Phrasen beizubringen, die man wissen muss, um die junge Leute hier zu verstehen. :D

Tengo que mear! Tengo buena mierda! Que fuerte, tia!Que mola!

Der Club in den wir dann gingen hieß "Walk about" und dort spielten sie wirklich gute Musik zum Shaken!



Mittwoch, 31. August 2011

"Hombreeeeee, son patínes de ruedas superchulos , ehhh??"

Oh mein Gott. Wo soll ich beginnen? Sonntag, 8:50 in Valencia: Nervös schreite ich, bepackt mit Trolli, Laptop, Rucksack und Westerngitarre in den Empfangsbereich am Flughafen und halte Ausschau nach einer 40-jährigen Spanierin, die mich dort abholen sollte. Doch ich hatte nicht mal Zeit, mich lange umzusehen, da lief mir schon Carmen, meine Gastmutter in die Arme und begrüßte mich freudig mit einem:" TATJANA... ehhhh... finalmenteeee!! Que tal, eh?" und 2 Küsschen auf die Wange.
Den ganzen Flug hatte ich schon damit verbracht, mir zu überlegen, was ich während der Autofahrt vom Flughafen nach Picanya mit ihr reden könnte. Doch diese Sorgen waren völlig unberechtigt, da es so war, als hätten wir uns schon ewig gekannt-überhaupt nicht angespannt. Sie versuchte mir gleich die Gegend ein bisschen zu zeigen, was bei meinem Sinn für Orientierung, so stellte sich später heraus, leider nicht viel gebracht hat. Nach ca. 10 min waren wir dann an unserem Ziel angekommen. Von außen schien mein neues Zuhause, ein in weinrot gestrichenes Reihenhaus, eher klein, doch als ich es dann betrat, befand ich mich in einem dreistöckigen Haus mit Pool und Kamin im Wohnzimmer! (Mama, ich weiß, dass du gerade dahinschmelzt) Alles ist eher auf alt eingerichtet und im 3. Stock befindet sich das Kunstzimmer von José. Er ist Künstler und hat hin und wieder auch kleine Ausstellungen.
Dann kamen mir die 3 restlichen Familienmitglieder, José(42), Víctor(7) & Hélena(5) schon entgegen. Sie begrüßten mich verschlafen (es war ja erst viertel nach 9)mit einem besito auf die Wange und Víctor zeigte mir dann gleich mein Zimmer. Es ist nicht besonders groß, aber schön eingerichtet und das Bett auf dem ich schlafe, ist ein Erbstück von Carmen's Großmutter. Es ist sogar ein Doppelbett, damit mal Freunde bei mir schlafen können, sofern ich welche finde. haha. :D


Als ich alles ausgeräumt hatte, gab ich den Kindern die Straßenmalkreiden, die ich ihnen mitgebracht hatte. Sie freuten sich und dann zeigten sie mir sofort stolz ihr Zimmer, ihre Pokémon und Hello Kitty Kartensammlung und einen spanischen Songtext von Shakira.
Ha, dachte ich, das ist der perfekte Moment, um meine Gitarre auszupacken und mit ihnen Waka Waka auf Englisch zu singen. Das tat ich dann auch und ich glaube dadurch hatte ich dann gleich einen groooooßen Pluspunkt bei den kleinen. Sie wollten gar nicht mehr aufhören und Hélena tanzt seit diesem Zeitpunkt nur noch durchs Haus und bittet mich, die Boxen ganz laut aufzudrehen, um mit ihr zu tanzen.
Naja und am Sonntag waren wir dann noch schwimmen und Carmen hat mir zu Fuß gezeigt, wo ich mit den Kindern überall hingehen kann, wenn ich alleine mit ihnen bin. Dann gabs noch "Paella neigra" (die Tintenfisch-tinte färbt den Reis schwarz) mit einem spanischen Wein und um ca 23:00 fiel ich völlig erschöpft ins Bett.
Am nächsten Morgen war ich dann mit den Kindern alleine. Um 9 weckten sie mich durch ein Klopfen und einem fröhlichen: "Tatiiii, please wake up!" Das machte ich dann auch sofort und bereitete ihnen ihre Milch (sie frühstücken immer eine bestimmte Milch, die Nährstoffe fürs Gehirn beinhaltet). Dann um 10/ halb 11 gabs Brunch, das ist meistens Jamón mit einem pan tostado oder einem "huevo frito". Danach machte ich mit Víctor Hausübung in "Lengua" (Spanisch) und Mathe und Hélena malte ein paar Wörter wie patata, pito und globo und ich lernte ihr englische Wöter wie "strawberry, kite oder balloon". Als wir fertig waren, fuhren wir in den Park und ich spielte mit ihnen Hangman auf englisch- was ihnen wirklich viel Spaß machte. Leider kommt dann meistens irgendwann der Zeitpunkt, wo Víctor beginnt Hélena zu schubsen, dann fällt sie hin, beginnt zu weinen, springt auf, puncht ihn zurück, dann wieder er, dann liegt sie am Boden und heult.. naja und dann komm ich irgendwann mit.. ehhhh Victor.. eso no vale, eh??? Dann grinst mich Víctor an und äfft mich nach.. eh tati, eso no vale ehhh?
Aber ich weiß mittlerweile schon relativ gut, wie ich mich dann verhalte und schaffs eigentlich immer, dass sie das tun, was ich will. Sie sind echt brav und es gibt ganz selten Probleme.
Gegen 2/ halb 3 kommt dann Carmen von der Arbeit und die Kinder machen bis 4/5 eine Siesta, was ich dann immer nütze, um am Pool ein bisschen zu relaxen und mein neues Buch zu lesen. Meistens machen wir dann noch was gemeinsam, gehen spazieren oder es kommen Verwandte und Freunde der Familie. Es ist eigentlich IMMER was los und selten ruhig!
Gestern war ich mit Carmen dann noch in Torrent, der Nachbarstadt und hab mich über billige Telefontarife und tarjetas erkundigt. Das werd ich mir dann morgen noch besorgen und dann hab ich endlich eine spanische Nummer.
Ich muss sagen, am Anfang war es für mich noch ziemlich unvorstellbar, dass ich hier jetzt ein Jahr wohne. Aber mittlerweile kehrt sogar schon der Alltag ein und ich weiß jetzt schon, dass dieses Jahr einfach unvergesslich wird!! Die Familie tut wirklich alles für mich und sie geben ihr Bestes, um mich in die Familie zu integrieren.
Hab außerdem meine neue Sünde gefunden: Eine "Horchata" (Horxata auf Valencianisch) im Kiosco nebenan. Ich LIEBE sie. Das ist so ein typisches Erfrischungsgetränk in Valencia und schmeckt nach einer bestimmten getrockneten Frucht mit crushed ice. Echt lecker.
Ach ja und noch eine lustige Geschichte: Heute in der Früh hab ich versucht, mir endlich einen Zugang zum öffentlichen Wifi-Netzwerk in Picanya zu verschaffen, was nach zahlreichen Versuchen auch endlich funktioniert hat. Geholfen hat mir dabei eine junge Studentin, die als Nebenjob zum Studium im Ayuntamiento arbeitet. Sie hat das ganze letzte Jahr in Wien studiert und liebt Österreich über alles. Deshalb will sie übernächstes Jahr, wenn sie ihr Studium fertig hat, für eine unbegrenzte Zeit nach Wien gehen. Das heißt, ich habe hier in Picanya eine Spanierin kennengelernt, die zur gleichen Zeit nach Wien ziehen will, wie ich :D Und Picanya ist wirklich NICHT groß haha. Ich treff mich übernächste Woche mit ihr auf einen Kaffee und freu mich echt schon drauf. (Sie heißt Carmen, ich glaube dieser Name verfolgt mich hier)

Und nachdem ich heute versucht habe, mit Aaron zu skypen und nach meinem fröhlichen "Holaaaa" die Internetverbindung abgebrochen ist, bin ich dann deprimiert nach Hausre gegangen und habe spontan entschlossen, mit der Metro nach VALENCIA zu fahren. Ich war ca 2h unterwegs und hab eigentlich nur die Avenida Colón, die größte Shopping-Meile mit der riesigen Stierkampfarena besichtigt, aber ich kann trotzdem sagen: Valencia ist einfach eine geniale Stadt. So eine Mischung aus London und Wien, direkt am Strand!! Es gibt einfach sooo viel zu sehen und es ist unglaublich viel los!
Anfangs hatte ich zwar noch ein paar Probleme mit dem Fahrkarten-System und hab mir gleich mal eine falsche Karte gekauft. Aber die Kontrolleurin hat mir freundlich ( Im Gegensatz zu den österreichischen Kontrolleuren) geholfen und jetzt kenn ich mich super aus!
Und am abend waren wir noch gemütlich mit dem Bruder von Carmen und seinem Sohn Carlos im Peamflo essen und haben den Abend ausklingen lassen.
Ich bin wirklich glücklich hier und freu mich absolut auf das kommende Jahr!
Hasta muy pronto y saludos de Picanya!!

(Und weils gerade ein Spanier am placa del país Valencia neben mir singt, noch ein Lied zum Abschluss- Bailando por ahí, Juan Magan)

 



un besooo

Mittwoch, 24. August 2011

Neue Lage: 3 Tage! ahhhhhhh!

Wenn ich euch jetzt sage, dass ich vor knapp einer Woche noch daran gezweifelt habe, bis September überhaupt eine Familie zu finden, so erklärt sich vermutlich mein momentaner emotionaler Zustand! Nach einigen tränenreichen Verabschiedungen meiner besten Freunde hier in Österreich, sitze ich jetzt im Zimmer meiner Schwester Tamara und warte darauf, dass mich irgendwer aus diesem Traum aufweckt und mich zurück in die Realität holt. Juliane futtert in Australien fröhlich ihre Tim Tams, Sophie genießt die Sonne in Portugal, Sevi verbessert seine Tschechisch-Kenntnisse und jätet nebenbei Unkraut und Aaron ist jetzt auch endlich (und hoffentlich gut) in Guayaquil angekommen. Leicht waren diese vielen Abschiede auf keinen Fall, obwohl es sich meistens doch eher wie ein einfaches "hasta luego" als ein "adios" angefühlt hat. Naja ich hab gestern noch mit Jesús und den anderen verückten Spaniern am Pleschingersee die letzten Sonnenstrahlen genoßen und dann begonnen, mein Zimmer endgültig auszuräumen. Schon ein merkwürdiges Gefühl, zu wissen, dass man nun auszieht und im Endeffekt (ja, Aaron ich weiß) seine Familie, seine Freunde und sein gewohntes Umfeld für ein Jahr verlässt. Trotzdem kann ich sagen, dass ich es einfach NICHT MEHR erwarten kann! Carmen, meine "Gastmutter" holt mich am Sonntag um 8:50 vom Flughafen VLC ab und dann kochen sie für mich Paella con mariscos!...hmmm (ich glaub einen besseren start in mein Leben in Spanien gibts nicht :D) Und ich hab schon einen Valenciano kennengelernt, der mir nächste Woche die Stadt zeigt, was meine Vorfreude noch um einiges größer macht! :)  So, ich werd mich jetzt ins Bett hauen, hab morgen schließlich noch ziemlich viel Arbeit vor mir und mein Wecker läutet um 7:00! brrrr.. Bussi nach Aveiro, Penrith, Litoměřice & Guayaquil und nochmal danke an meine liebe Helm-family für den gemütlichen Nachmittag!


Oma, ich hab dich lieb!

Monika & Tamiiii :)


Sarah, das was du kannst, kann ich auch! :P